Wissenswertes: Aschaffenburg
Wappen Karte Basisdaten Bundesland: Bayern Regierungsbezirk: Unterfranken Landkreis: Kreisfreie Stadt Koordinaten: Koordinaten: 49° 58? N, 9° 9? O 49° 58? N, 9° 9? O Höhe: 138 m ü. NN Fläche: 62,57 km² Einwohner: 69.863 (30. Dez. 2006) Bevölkerungsdichte: 1117 Einwohner je km² Postleitzahlen: 63701?63743 (alt: 8750) Vorwahlen: 06021,06028 Kfz-Kennzeichen: AB Gemeindeschlüssel: 09 6 61 000 Stadtgliederung: 10 Stadtteile Adresse der Stadtverwaltung: Dalbergstraße 15 63739 Aschaffenburg Webpräsenz: www.aschaffenburg.de Oberbürgermeister: Klaus Herzog (SPD) Aschaffenburg. Stich von Matthaeus Merian in der Topographia Germaniae. Stadtfahne von Aschaffenburg Die Fachhochschulstadt Aschaffenburg ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken, Teil der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main und größte Stadt der Region Bayerischer Untermain. Aschaffenburg gilt als das Tor zum Spessart und wird wegen seines milden Klimas auch das Bayerische Nizza genannt. Mit seinen knapp 70.000 Einwohnern ist Aschaffenburg zudem nach Würzburg die zweitgrößte Stadt im Regierungsbezirk Unterfranken. Aschaffenburg ist Sitz des Landratsamtes Aschaffenburg und der Fachhochschule Aschaffenburg. Inhaltsverzeichnis 1 Geografie 1.1 Geografische Lage 1.2 Geologie 1.3 Stadtgliederung 1.4 Nachbargemeinden 2 Geschichte 2.1 Mittelalter 2.2 Neuzeit 2.3 Sage 2.4 Eingemeindungen 2.5 Einwohnerentwicklung 3 Politik 3.1 Stadtrat 3.2 Oberbürgermeister 3.3 Wappen 3.4 Städtepartnerschaften 3.5 Städtesolidarität 3.6 Patenschaft 4 Kultur und Sehenswürdigkeiten 4.1 Theater 4.2 Museen 4.3 Bauwerke 4.4 Parks 4.5 Einkaufen 5 Sport 6 Gastronomie 7 Wirtschaft und Infrastruktur 7.1 Wirtschaft 7.2 Verkehr 7.2.1 Schienenverkehr 7.2.2 Hafen 7.2.3 Straßen 7.2.4 ÖPNV 7.2.5 Flugplatz 7.3 Medien 7.3.1 Druckmedien 7.3.2 Rundfunk und Fernsehen 7.3.3 Internet 7.4 Öffentliche Einrichtungen 7.4.1 Justiz 7.5 Bildung 7.5.1 Schulen 7.5.2 Universität 7.5.3 Forstliche Hochschule 7.5.4 Fachhochschule 7.5.5 Fachakademie für Sozialpädagogik 8 Persönlichkeiten 8.1 Ehrenbürger 8.2 Kurioses 9 Literatur 10 Quellen 11 Weblinks Geografie Geografische Lage Schloss Johannisburg Die Stadt liegt an den Flüssen Main und Aschaff, am westlichen Rand des Spessarts und am nordwestlichen Eck des Mainvierecks. Geologie Das Mineral Aventurin-Quarz findet sich in Europa nur an ein paar Stellen, nämlich in der Nähe von Aschaffenburg, und in Österreich bei Mariazell in der Steiermark. Ansonsten findet man es in Europa in größerem Maße besonders am Ural. Stadtgliederung Die Stadt Aschaffenburg gliedert sich in zehn Stadtteile: Stadtmitte: 23.233 Einwohner Damm: 13.374 Einwohner Schweinheim: 9.842 Einwohner Nilkheim: 5.839 Einwohner Obernau: 4.426 Einwohner Leider: 3.440 Einwohner Strietwald: 3.125 Einwohner Österreicher Kolonie: 1.533 Einwohner Gailbach: 1.731 Einwohner Obernauer Kolonie: 1.245 Einwohner Nachbargemeinden An das Stadtgebiet von Aschaffenburg grenzen folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Johannesberg, Glattbach, Goldbach, Haibach, Bessenbach, Sulzbach am Main, Niedernberg, Großostheim, Stockstadt am Main und Mainaschaff Geschichte Mittelalter Aschaffenburg, im Mittelalter Ascaffaburc (Burg am Eschenwasser nach dem Flüsschen Aschaff) genannt, wurde im 5. Jahrhundert von den Alemannen gegründet, erste Siedlungshinweise finden sich bereits aus der Steinzeit. Seit dem 10. Jahrhundert (erste heute bekannte urkundliche Erwähnung im Jahre 957) bis zum Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 gehörte Aschaffenburg zum Mainzer Kurfürstentum und war damals die Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe. 975 wurde mit dem Bau der Stiftskirche St. Peter, später St. Peter und Alexander, begonnen. 989 ließ der Erzbischof von Mainz, Willigis, eine Holzbrücke über den Main bauen. Um 1122 befestigte der Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken die Siedlung. 1144 erhielt Aschaffenburg das Marktrecht und 1161 Stadtrechte. Die Stiftsherren von St. Peter und Alexander beauftragten 1516 ?Mathis, den Maler" (heute bekannt als Matthias Grünewald) mit der Erstellung von Altargemälden. Ebenfalls in dieser Zeit führte Martin Luther den berühmten Schriftwechsel zum Ablasshandel mit dem auch in Aschaffenburg residierenden Mainzer Erzbischof und Kurfürsten Albrecht von Brandenburg. Neuzeit Die Darstellung Albrechts von Brandenburg als hl. Erasmus auf der Erasmus-Mauritius-Tafel von Matthias Grünewald Nach der Zerstörung der alten Burg im Jahre 1552 im Markgräflerkrieg ließ 1605 Johann Schweikhard von Kronberg das Schloss Johannisburg errichten, das 1619 fertig gestellt war. Von 1631 bis 1634 war Aschaffenburg Bestandteil des Schwedischen Staates in Mainz. 1803 wurde Aschaffenburg Teil des neu g